Der Jahresbericht 2025 wurde an der diesjährigen Mitgliederversammlung genehmigt und steht ab sofort zum Lesen bereit. Er gibt einen ehrlichen Einblick in ein Jahr, das viel verlangt hat – und das trotzdem viele schöne Momente hatte. 

Mehr Betrieb, mehr Herausforderungen

Die Zahlen sprechen für sich: Über 30'000 Kontakte mit Kindern und Jugendlichen in allen Fachbereichen zusammen. Die Jugendtreffs verzeichneten mancherorts Rekordzahlen – freitags kamen bis zu 100 Jugendliche in den Kulturstall Langenthal. Das ist erfreulich. Es zeigt aber auch, dass die Arbeit anspruchsvoller wird. Auffällige Gruppen im öffentlichen Raum, steigende Beratungsanfragen, ein Team das regelmässig an seine Belastungsgrenzen stösst – der Bericht verschweigt das nicht.

 

Dass Jugendtreffs keine Probleme schaffen, sondern gesellschaftliche Probleme sichtbar machen: Das zeigte sich 2025 in der täglichen Realität. Die Mitarbeitenden haben diese Realität mit viel Engagement aufgefangen.

 

Was 2025 ausserdem passiert ist

Im Fachbereich Kind war der Weltspieltag ein Highlight der besonderen Art. Erstmals auf dem Markthallenareal durchgeführt, zog er rund 2'500 Besuchende an. Das Kerzenziehen fand zum ersten Mal in der Ofenhalle auf dem Porziareal statt – neuer Standort, gleich grosser Andrang, schnell ausgebuchte Gruppen-Zeitfenster.

 

Das Projekt «Kochen mit Pizzi» gewann den Kebab+ Award von Migros Kulturprozent und dem Dachverband Jugendarbeit – eine schöne Anerkennung für ein Angebot, das in mehreren Gemeinden läuft und Jugendliche regelmässig zusammenbringt.

 

Das Kinderbüro organisierte einen Ausflug in den Zoo Zürich für rund 70 Kinder aus dem Oberaargau. Für viele war es das erste Mal. Die Kosten wurden vollständig durch Stiftungen und Sponsoren getragen. Die fröhlichen Gesichter auf der Heimfahrt – und die Erinnerungen, die noch Monate später erzählt wurden – sagten mehr als jede Zahl.

Das Kinderparlament «Denk Ma(h)l!» hat sich weiterentwickelt und eine eigene Webseite lanciert. Rund 20 Kinder debattieren darin über Themen wie Begrünung, faire Tierhaltung und die Sanierung der Badi in Langenthal.

 

Strategisch in die Zukunft

Neben dem Tagesgeschäft hat der Vorstand 2025 Zeit in die Zukunft investiert. An einer Strategie-Retraite wurde definiert, wo ToKJO bis 2030 stehen soll. Die Sichtbarkeit der Arbeit soll steigen, die Einbindung der Gemeinden und politischen Gremien gestärkt werden. Auch die Leistungsvereinbarungen mit der Stadt Langenthal ab 2027 wurden angestossen – ein Workshop mit den Gemeinden fand statt und fiel positiv aus.

 

Von der Idee eines regionalen Familienzentrums hat sich ToKJO vorerst verabschiedet. Der politische Rückhalt fehlte. Die Überzeugung, dass es gebraucht würde, ist geblieben.

 

Und 2026?

Das laufende Jahr bringt das 20-Jahr-Jubiläum – gefeiert wird am 8., 9. und 10. Mai in Langenthal. Der Bericht gibt bereits einen ersten Ausblick auf das, was noch kommt.

 

Wer mehr wissen möchte: Der vollständige Jahresbericht steht hier zum Download bereit.

Jahresbericht 2025 jetzt lesen

Was uns aber ebenso tief berührt, ist die breite Unterstützung, auf die wir zählen durften: Sei es durch Gemeinden, Schulen, Stiftungen, engagierte Einzelpersonen oder unsere langjährigen Partner*innen – Ihr Vertrauen trägt uns.

Für all das möchten wir von Herzen danken. Ihre Unterstützung hat im vergangenen Jahr Türen geöffnet, Mut gemacht und viel ermöglicht.

Mit grosser Vorfreude blicken wir auf das Jahr 2025 und freuen uns, den Weg weiterhin gemeinsam zu gehen.

 

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