Gestern war eine Arbeitsgruppe des regionalen Kinderparlaments eingeladen, den Stadtbaumeister von Langenthal in der Stadtverwaltung zu treffen. Es handelte sich um einen Antrag zur Sanierung der Langenthaler Badi, den die Arbeitsgruppe im Auftrag des Kinderparlaments erarbeitet hat.

Die Kinderparlamentarier*Innen sind der Meinung, dass die Badi verbessert werden könnte, damit sich Personen nicht so leicht auf dem Boden verletzen und es mehr Schattenplätze hat, damit alle besser vor Hitze und Sonnenbrand geschützt sind. Auch das Babybecken könnte ihrer Ansicht nach verbessert werden.

Nun konnte dieser Antrag direkt in der Stadtverwaltung besprochen werden. Zudem stellten die Kinderparlamentarier*innen einige Fragen und erfuhren mehr über Bauprozesse sowie Zuständigkeiten. Dabei wurde besprochen, ab wann die Politik oder sogar das Stimmvolk in ein solches - zur Zeit fiktives - Vorhaben einbezogen werden müsste.

Besonders interessant fand die Arbeitsgruppe zu erfahren, wie lange ein solcher hypothetischer Sanierungsprozess von der ersten Planung bis zur Fertigstellung dauern kann – nämlich mindestens 4,5 Jahre.

Die Kinder werden voraussichtlich bis Ende Jahr eine Rückmeldung erhalten. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass eine sofortige Umsetzung des gesammt Antrags nicht möglich sein wird. Dies ist für die Kinderparlamentarier*innen jedoch vollkommen verständlich. Wichtig war zunächst, gehört und ernst genommen zu werden.

Mehr Informationen zum Kinderparlament auf kipa-denkmahl.ch.